Amitabha- und Bardo-Praxis: Meditationen, Gebete und Rituale für Erkrankte und Verstorbene

Das Amitabha-Ritual können wir auch für Verstorbene ausführen, selbst wenn ihr Tod schon lange Zeit zurückliegt. Nach einer Einführung in die Praxis und das Thema Tod und Übergang aus buddhistischer Sicht wird die gemeinsame Praxis der Amitabha-Sadhana im Vordergrund stehen.

Die Meditation auf Amitabha, den Buddha des Grenzenlosen Lichts, kann uns im Augenblick des Todes helfen, in seinen Reinen Bereich der großen Glückseligkeit (Tib.: dewachen, Skt.: sukhavati) einzugehen. Die Überlieferung besagt, dass Amitabha das Versprechen ablegte, allen Wesen, die voll Vertrauen seinen Namen hören, denken oder aussprechen, ein Leben in Seligkeit zu gewähren, bis sie Nirvana erlangen. Reines Land ist in diesem Zusammenhang kein Ort, sondern ist als Bewusstseinszustand zu verstehen, als Aspekt des erleuchteten Geistes.

Das Amitabha-Ritual können wir auch für Verstorbene ausführen, selbst wenn ihr Tod schon lange Zeit zurückliegt. Nach einer Einführung in die Praxis und das Thema Tod und Übergang aus buddhistischer Sicht wird die gemeinsame Praxis der Amitabha-Sadhana im Vordergrund stehen.

Am Samstag wird dabei der Fokus auf der Praxis für die Verlängerung der Lebensspanne liegen, während am Sonntag hauptsächlich für Verstorbene praktiziert wird. Den Abschluss des Retreats bildet eine besondere Bardo-Puja für kürzlich Verstorbene, bei der unter anderem die aufgeschriebenen Namen von Verstorbenen verbrannt werden, um ihnen den Übergang in das Gefilde Großer Glückseligkeit (Tib.: dewachen) zu erleichtern.

Bei diesen Gebeten und Ritualen kann auch besonders derer gedacht werden, die in der Covid-19-Pandemie gestorben sind.

Dies ist ein Hybrid-Kurs. Die nachstehenden Uhrzeiten können sich noch ändern, werden aber rechtzeitig endgültig bekannt gegeben.

Donnerstag, 24. November
19:00 bis 20:30 Uhr Einführung

Freitag, 25. November
8:00 bis 8:30 Uhr Meditation
10:00 bis 11:30 Uhr Belehrung
15:00 bis 16:30 Uhr Belehrung

Samstag, 26. November
8:00 bis 8:30 Uhr Meditation
10:00 bis 11:30 Uhr Belehrung
15:00 bis 16:30 Uhr Belehrung

Sonntag, 27. November
8:00 bis 8:30 Uhr Meditation
10:00 bis 11:30 Uhr Belehrung

Englisch mit deutscher Übersetzung.

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Über den Lehrer / die Lehrerin

Acharya Lama Sönam Rabgye

Acharya Lama Sönam Rabgye ist seit 1999 einer der Resident-Lamas des Kamalashila Instituts. Er wurde in Nepal geboren und hat an der Karma Shri Nalanda Kloster-Universität in Rumtek/Sikkim studiert, um später im Karma Lekshey Ling Kloster in Kathmandu zu unterrichten. Sein wichtigster Lehrer, bei dem er Zuflucht nahm und ordiniert wurde, war der 3. Jamgön Kongtrul, Karma Chökyi Lodrö Senge. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit besucht er buddhistische Zentren in ganz Europa und betreut die Kamalashila Stadtgruppen. Er ist kompetenter Lehrer der buddhistischen Philosophie und der Meditationspraxis von Sutra, Tantra und Mahamudra.

33 Kurse

Acharya Lama Kelzang Wangdi

Acharya Lama Kelzang Wangdi ist einer der Resident-Lamas des Kamalashila Instituts. Er wurde in Bhutan geboren und hat 13 Jahre an der Karma Shri Nalanda Kloster-Universität in Rumtek/Sikkim studiert und unterrichtet. Von S.E. Gyaltsab Rinpoche, Sangye Nyenpa Rinpoche und Dzogchen Ponlop Rinpoche erhielt er viele Unterweisungen zur Lehre und Praxis des Dharma. 2004 ging Acharya Lama Kelzang Wangdi zuerst in die USA, wo er im Rahmen des Nitartha Instituts bis heute unterrichtet, und kam dann nach Deutschland. Seitdem lebt und lehrt er im Kamalashila Institut und besucht buddhistische Zentren in ganz Europa und betreut die Kamalashila Stadtgruppen. Er ist ein kompetenter Lehrer der buddhistischen Philosophie und der Meditationspraxis von Sutra, Tantra und Mahamudra und ein Experte des Abhidharma.

31 Kurse

Nicht eingeschrieben
80 € bis 170 €

Kurs Beinhaltet

  • 1 Lektion