Achtsamkeitspraxis zwischen Psychologie und spiritueller Erfahrung

In diesem Modul der Reihe Buddhismus trifft Psychologie geht es um die Frage wie MBSR und andere Achtsamkeits-basierte Verfahren buddhistische Meditationen zur Stressbewältigung einsetzen. Und  können diese Verfahren mehr  spirituelle Tiefe gewinnen wenn man sich ihrer buddhistischen Wurzeln bewusst wird und bleibt?

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In diesem Modul der Reihe Buddhismus trifft Psychologie gehen wir der Frage nach, wie MBSR und andere Achtsamkeits-basierte Verfahren buddhistische Meditationen zum Umgang mit Emotionen und zur Stressbewältigung einsetzen.

Während der buddhistische Pfad eine innere Suche des Menschen und einen inspirierenden Funken des Erwachens voraussetzt, ist die Zielgruppe von MBIs (Mindfulness Based Interventions) ein großer Personenkreis, der zunächst keine spirituellen Ambitionen zu haben scheint, aber sehr wohl einen Leidensdruck kennt, den Jon Kabat-Zinn Dis-Ease nennt, wie er aus modernen Lebensformen wie den Arbeitsbedingungen und dem Medienkonsum usw. entstehen kann. 

Diesen Interessierten wird ein zumeist achtwöchiges Programm angeboten, das klassische Übungsformen der Meditation beinhaltet, wie Sitz-Meditation, Körper-Achtsamkeit, achtsame Bewegungen wie Yoga, Betrachtungen über heilsames und unheilsames Verhalten u.v.m. Der ganze Ansatz beruht darauf, das unmittelbare Erleben im gegenwärtigen Augenblick wieder neu zu beleben und sich dabei nicht in den drei Zeiten zu verlieren, also der Vergangenheit, der Zukunft und auch der Illusion einer gegenwärtigen Zeit, die verbunden mit gewohnheitsbedingten Mustern erlebt wird.

Auch die buddhistische Sichtweise der Existenzmerkmale kommt in den MBIs zum Tragen: in der Akzeptanz von Vergänglichkeit und Veränderung, in einem Verständnis von Leiden und seinen Ursachen sowie in einer Ausrichtung auf ein Offenes Gewahrsein jenseits der Ich-Identifikationen mit Gedanken und Emotionen. Und somit begegnen die Übenden von Achtsamkeits-Verfahren einer nicht-theistischen Spiritualität, die ihren Grund in der Natur des Geistes hat.

Nach den Erfahrungen der Kursleiter bekommen die heute populären Mindfulness-Methoden mehr spirituelle Tiefe, wenn man sich ihrer buddhistischen Wurzeln bewusst wird und bleibt.

Freitag, 16. Juli 2021
19:00 bis 21:00 Uhr 

Samstag, 17. Juli 2021
10:00 bis 13:00 Uhr 
15:00 bis 18:00 Uhr 

Sonntag, 18. Juli 2021
10:00 bis 13:00 Uhr

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Kurs Inhalt

Über den Lehrer / die Lehrerin

Lama Yesche U. Regel

Lama Yesche U. Regel unterrichtet buddhistische Lehren und Meditationen seit dem Ende einer Drei-Jahres-Klausur im Jahr 1990 im ganzen deutschen Sprachraum. Er war 16 Jahre lang ordinierter Mönch der Karma-Kagyü-Tradition. Noch vom XVI. Karmapa inspiriert gehörte er zu den Begründern des Kamalashila Instituts und des Retreat-Zentrums in Halscheid. Seit 2002 lebt Yesche in Langenfeld/Arft und leitet mit Angelika Wild-Regel seit 2005 das buddhistische Meditations- und Studienzentrum Paramita Bonn.

3 Kurse

Angelika Wild-Regel

Angelika Wild-Regel ist Dipl.-Sozialpädagogin (FH) und MBSR-Kursleiterin (University of Massachusetts Medical School, USA, sowie Institut für Achtsamkeit, Köln). Sie begann ihre Achtsamkeitspraxis 1989 unter Anleitung buddhistischer Meister, darunter Ayya Khema. Heute fühlt sie sich verschiedenen tibetischen Lehrern sowie Thich Nhat Hanh sehr verbunden. Seit 2003 unterrichtet sie Kurse in MBSR und Metta-Meditation in Bonn und im Kamalashila Institut. Sie ist Senior-Teacher und wirkt in diversen Ausbildungen mit.

2 Kurse

Nicht eingeschrieben
72 € - 180 €

Kurs Beinhaltet

  • 1 Lektion